Archiv der Kategorie: fiftiplus

Suitcases wrapping? Never again!

Sometimes we do strange things and we regret a stupidity. Sometimes it is good to speak about and prevent others from doing the same  rubbish. Let’s talk about my mistakes. When I had my comeback with the backpack 2 years ago I was still insecure in many things. After all, this kind of travelling was very unusual for me after a 35-year backpack break. I had packed it so full that I could not take it as hand luggage. So I had to check it in and I wondered if it could break on the way. Weiterlesen

Vom Heimkehren

Es gibt wohl kaum ein zwiespältigeres Gefühl als das „Heimkehrgefühl“. Das Heimkehren gehört zum Reisen, keine Frage. Und es ist jedesmal genauso spannend wie das Reisen an sich. Denn unterwegs verändern wir uns, selbst wenn wir es gerade nicht merken. Allein der Blick auf die Dinge ist anders.

Wenn wir die Perspektive wechseln verändert sich der Blick

Plötzlich ist die Ruhe auf der Strasse nicht mehr Symptom brechlangweiligen Spiessertums sondern Ausdruck von Sicherheit und (ja!) auch von Ordnung, die – wer hätte das gedacht- gar nicht mal so unsympathisch daher kommen. Gefahrlos die Strasse überqueren, Autos, die bei Rot anhalten, gepflegte Grünflächen…. Weiterlesen

Bacalar: der See der 7 Farben

Kurz vor der ITB mußte ich unbedingt noch einen Abstecher nach Bacalar machen. Alle schwärmten davon: Bacalar, ein kleiner Ort an einer großen Lagune, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Belize entfernt sollte ein „Must-see“ sein. Ein See, dachte ich, kann so umwerfend nicht sein. Vielleicht ist er so schön wie der Wörthersee in Österreich oder wie mein Lieblingssee, der Titicacasee in Bolivien. Wenn ich an einen neuen Ort komme versuche ich, Vergleiche und Erwartungen zu vermeiden aber das gelingt nicht immer. So kam ich also mit dem Anspruch, einen wunderschönen SüßwasserSee vorzufinden.

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Pueblos Mágicos in Mexico

Als ich zum ersten Mal von den Pueblos Mágicos in Mexico konnte ich mit dem Begriff wenig anfangen. Ein Mágo ist ein Zauberer. Was also verbarg sich hinter den magischen Dörfern? Hexerei? Schamanen?

Tatsächlich liegt ein Zauber über diesen Dörfern. Sie sind einfach zauberhaft schön. Die Auszeichnung zum pueblo mágico erhalten mexikanische Dörfer vom Tourismusinstitut wenn sie besondere Merkmale erfüllen: kolonialzeitlich Architektur, eine religiöse und historische Bedeutung und eine gute Verkehrsanbindung. 111 Dörfer dürfen sich inzwischen so nennen, die meisten liegen in den Bergen. Hier findest du alle Pueblos Mágicos

 

San Cristobal des las Casas

Eines dieser Dörfer ist San Cristobal de las Casas im Südosten Mexicos, im Bundesstaat Chiapas. Eigentlich ist es eine Stadt, aber weil der ganze Ort im Kolonialstil geblieben ist darf er sich Pueblo Mágico nennen. Magisch ist er wirklich.

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Koffer folieren, wer macht denn so was?

Man muss auch mal über seine Irrtümer, Fettnäpfchen und Dummheiten reden können. Also los jetzt, ich geb mir einen Schubs. Als ich vor 2 Jahren mein Comeback mit dem Backpack hatte war ich in vielen Dingen noch unsicher. Immerhin war diese Art des Reisens nach einer 35jährigen Rucksackpause für mich sehr ungewohnt.  Ich hatte das gute Stück so voll gepackt, dass ich es nicht als Handgepäck mitnehmen konnte, sondern aufgeben musste. Ich fragte mich, ob er unterwegs nicht kaputt gehen könne.

Wird der Rucksack beschädigt wenn ich ihn aufgebe?

So ein moderner Rucksack hat nämlich eine Menge Schnallen, Steckschließen und Blitzverschlüsse. Überall kann man etwas verstellen, weiter oder enger machen, dranhängen, festzurren. Man kann damit auch irgendwo hängenbleiben und etwas abreißen. Damit das unterwegs nicht passiert, so ein Ratgeber im Internet, solle man das gute Stück in Folie einschweißen lassen. Weiterlesen

Slowtravel: achtsam reisen

Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns gerade befinden (Siddhartha Gautama)

Es ist einfach so passiert. Ohne Vorsatz. Ich hätte ja schon vor der Reise sagen können: ok, diesmal mache ich alles anders. Ich reise ganz langsam. Ich mache Slowtravel. Hab ich aber nicht.

Fahren oder bleiben?

Eigentlich wollte ich nach einer Ayurveda-Kur in Asien ‚rumreisen‘. Südindien anschauen, von Ort zu Ort fahren, mit Zügen und Bussen. Es gibt so viel zu sehen! Aber ich hatte keine Lust. Ich war, gelinde gesagt, ausgesprochen träge. Es mag an der Kur gelegen haben. Überraschend bekommt das Nichtstun einen positiven Anklang. Körper und Geist gewöhnen sich an den Ruhemodus, Input unerwünscht. Ich hatte keine Lust zu lesen, kein Bedürfnis nach Abwechslung und tatsächlich war jeder Sinnesreiz außerhalb der Ayurveda-Anlage schon einer zu viel. Jedes Hupen, jedes Reklameschild, jede Information schien mich zu überfordern. Weiterlesen

Mütter, gönnt Euch was!

Mütter sind bemerkenswerte Geschöpfe. Sie haben einen echten Knochenjob, sind rund um die Uhr im Einsatz und müssen oft auch noch die Brötchen für sich und ihre Kinder verdienen. Morgens klingelt ihr Wecker als erster, sie machen Frühstück, packen Schultaschen, kontrollieren ob die Zähne geputzt sind, checken die Termine für heute (verdammt, Elternsprechtag!) suchen Mützen und Handschuhe, beschwichtigen Streithähne, tuschen sich die Wimpern während sie das Schulbrot schmieren, machen lustige Gesichter aus Tomaten und Radieschen damit die lieben Kleinen ihren gesunden Snack auch essen und nicht in der Schultonne versenken. Weiterlesen