Archiv der Kategorie: Allgemein

Ibiza kann auch schlicht

Ich war schon so oft auf Ibiza und doch entdecke ich immer wieder Überraschungen. Diesmal bin ich mit einem Nachtflug gekommen und wollte vermeiden, in der Dunkelheit auf unbekannten und kurvenreichen Schotterstrassen zu meinem Domizil in den Bergen Nordibizas zu fahren. Deshalb habe ich mich kurz entschlossen in einem kleinen Hostal in der Nähe des Flughafens einquartiert. Es liegt direkt an einem der schönsten Strände Ibizas, an der playa salina. Die Lage ist nicht zu toppen. Es ist klein, urig und familiär. Weiterlesen

Diese Reise ist nachhaltig und ökologisch

Der Ort, nach dem du immer gesucht hast, ist der Platz, von dem du bereits die ganze Zeit schaust. (Franz von Assisi)

Reisen weitet den Horizont, hilft die Perspektive zu wechseln und die Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Beim Reisen verläßt du deine Komfortzone. Und manchmal tut es weh. Aber am Ende einer jeden Reise fühle ich mich gut. Ich habe neue Erfahrungen gemacht, frische Haltungen entwickelt, Mut geschöpft.

Komm mit auf eine innere Reise

All das trifft in besonderen Maßte auf eine Reise zu, die ich in diesen Tagen unternommen habe. Georg Lolos hat mich dazu eingeladen, er hat mich mitgenommen  in ein Land, das ich zwar glaubte zu kennen aber nie so gesehen habe. Das Land (oder Haus) heißt Ego und besteht, so der Autor, aus unterschiedlichen Räumen. Auf dieser Reise bin ich durch 10 Ego-Räume gewandert, einige davon kamen mir sehr bekannt vor, manche haben mich zum Weinen gebracht. Mein Guide auf dieser inneren Reise:  Das Buch „Du bist nicht, was du denkst“ von Georg Lolos. Georg hat 3 Jahre lang in einem französischen Kloster gelebt, dem Plum Village und war dort Schüler von Thich Nhat Hanh. Er ist Achtsamkeitscoach in Köln und leitet dort mit Beata Korioth die „School of Beeing.“ Weiterlesen

Perspektiv-Wechsel

Als ich vor 2 Wochen aus Mexico und Honduras zurück kam ist es mir wieder ganz deutlich geworden: wenn du reist, nimmst du nicht nur unterwegs neue Perspektiven an sondern Deine Wahrnehmung verändert sich auch im Heimatland. Jede Reise verändert mich ein wenig. Manchmal sind diese Veränderungen unspektakulär und ich bemerke sie kaum. Kein Zucker mehr im Kaffee, weniger Fahrrad fahren und mehr zu Fuß gehen, dankbar sein für sauberes Trinkwasser aus der Leitung, nicht über das Wetter meckern…das passiert einfach so, ohne Vorsatz. Weiterlesen

Gap Year für Oldies

Per Definition ist ein Gab Year eine Auszeit für junge Leute, meist zwischen Abi und Studium oder zwischen Studium und Berufstätigkeit. Aber gerade wenn du schon viele Jahre im Berufsleben stehst kann so eine Auszeit besonders gut tun. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Routine im Beruf Langeweile oder Verdruß aufkommen lässt fragen sich viele Ü50: und jetzt? Bis zur Rente so weiter? Was ist aus meinen Träumen geworden? Wollte ich damals nicht….Oh je!! Schluß mit Selbstmitleid, es ist nie zu spät für einen Neuanfang. Warum nicht noch mal etwas wagen, einen neuen Aufbruch riskieren und das Abenteuer suchen. Das belebt den Esprit und vielleicht tauchen wie aus dem Nichts neue Ideen und Perspektiven für die Zukunft auf.

Klar, dafür braucht es ein paar Ersparnisse aber du musst nicht reich sein, um so etwas umzusetzen. Hier ein paar praktische Tipps Weiterlesen

Emotionales Bahn fahren

Es gibt wohl kaum eine andere Art der Fortbewegung, die so viel geballte Emotion mit sich bringt. Und damit meine ich nicht Freude am Reisen und Liebe zur Schiene sondern Frust, Ärger und Wut. Ich will hier kein Bashing betreiben. Seitdem ich mein Auto verkauft habe bin ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Ich bin dankbar für jeden Bus, für jeden Zug, der mich dorthin bringt wo ich hin will. Und könnte schreien vor Glück wenn alles nach Plan läuft. Leider passiert das immer seltener. Weiterlesen

Waldbaden

Auf all meinen Reisen gibt es einen Freund, den ich besonders vermisse: den Wald. Wenn ich nicht reise wohne ich in Bonn. „Mein“ Wald ist der Kottenforst. Ich suche ihn auf, so oft ich kann, manchmal täglich, egal ob im Sommer oder im Winter.

Mikrokosmos im Wald

Mikrokosmos im Wald, spannend sommers wie winters

Kaum berühren meine Füße den federnden Untergrund von Tannennadeln und Erde bekommt mein Geist Flügel und die Gedanken fliegen davon. Jetzt haben die Sinne das Sagen: Die Augen ertrinken in Grün, das Blätterwerk raschelt, die Wipfel wiegen sich im Wind, ein Specht klopft und schon strömt der würzige, unverwechselbare  Waldgeruch nach Harz und Holz durch meine Nasenflügel geradewegs ins Gehirn, wo es ein Feuerwerk an Glückshormonen auslöst. Manchmal breite ich meine Arme aus und dreh mich im Kreis, wie ein spielendes Kind, bleibe stehen, schliesse die Augen, alles dreht sich, spüre noch dem Wirbeln der Luft um mich herum nach und es formt sich nur ein Gedanke: Was für ein Glück! Weiterlesen